Unser Team

Kompetenz + Erfahrung
Zusammenhalt und Passion
= Erfolg



 

EVA BITTER

MARCO KUTSCHER

Basics
GEBOREN: 08.10.1973
WOHNORT: Bad Essen
HOBBIES: Segelfliegen
BERUF: gelernte Industriekauffrau, Pferdewirtschaftsmeisterin - Reiten Professionelle Springreiterin
Bio
Mit fünf Jahren hat Eva Bitter ihre Eltern bereits in den Stall von Manfred Kötter zum Reiten begleitet. Erste Turniererfahrungen machte sie im Alter von 10 Jahren, ritt sowohl A-Springen als auch A-Dressur. Mit dem ersten Großpferd wechselte sie dann ins Springlager und sammelte auf dem Wallach Winston Erfahrungen in A bis S-Parcours. Ihren ersten größten Erfolg feierte sie 1993, als sie sich beim Preis der Besten in Warendorf einen Platz auf dem Treppchen erritt. Es folgte die erste Nationenpreis-Teilnahme an den Europameisterschaften der Jungen Reiter in Spangenberg, wo sie Mannschaftsgold holte und in der Einzelwertung Vierte wurde. Trainiert hat die gelernte Industriekauffrau unter anderem bei Ludger Beerbaum und Heinrich-Wilhelm Johannsmann. Zu den größten Erfolgen zählt die Goldmedaille bei den Deutschen Meisterschaften der Springreiterinnen in Gera 2003 und 2007. Amazonensport, der buchstäblich unter die Haut ging.
Basics
GEBOREN: 02.05.1975
WOHNORT: Bad Essen
FAMILIE: 2 Töchter
BERUF: Pferdewirtschaftsmeister - Reiten Professioneller Springreiter
Bio
Zum Reiten kam der ’75 im ostfriesischen Norden geborene Marco Kutscher über seine Eltern. Die begannen in einem Verein zu reiten und nahmen die Kinder einfach mit. Marco und sein drei Jahre älterer Bruder Frank, durchlebten das Vereinsleben, mit Voltigieren, Jugendreiterzeit und allem, was dazu gehört. Die Eltern hatten die Möglichkeit, direkt am Haus ein bisschen Land dazu zu kaufen, so dass bald ein Familienpferd und ein Pony „hinterm Haus“ wohnten. Mit dem Familienpferd, der Hannoveraner Stute Limone, bestritt Marco Kutscher seine ersten Junioren-Springen; Erfolge im L- und M-Bereich weckten seinen Ehrgeiz. Bereits in dieser Zeit gab es einen guten Kontakt zum Stall Heckmann in Isterberg, wo die Kutscher-Jungs in den Ferien trainierten. Dort absolvierte Marco später auch seine Ausbildung, mit Pikeur H sammelte er Siege in schweren Prüfungen und verdiente sich das Goldene Reitabzeichen. „Fünf Jahre war ich bei Heckmann, das war eine gute Zeit“, resümiert Marco Kutscher. Von dort wechselte er nach Warendorf an die Bundeswehrsportschule. Über Dirk Ahlmann, seiner Zeit Bereiter bei Ludger Beerbaum, für den er einspringen sollte, landete Kutscher in Riesenbeck. Sofort erkannte Ludger Beerbaum in dem stets gut gelaunten, aber auch besonnenen Nordfriesen einen hochtalentierten Reiter, der den Vergleich mit Superstilisten wie Marcus Ehning nicht scheuen muss. Das zeigen immer wieder Stilpreise, die er bei hochdotierten Springen erhält. Das von Audi gesponserte „Audi quattro Team“ war 2002 für Marco, wie auch für seinen später besten Freund Christian Ahlmann und Mylene Diederichsmeier eine hervorragende Gelegenheit, noch mehr von Ludger Beerbaum zu lernen. Denn Ludger fungierte in diesem Team als „Leitwolf“, der den jungen Leuten professionelles Turniermanagement vorlebte. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Der erste große stellte sich schon 2004 ein. Marco wurde dritter bei den Olympischen Spielen in Athen mit Montender – und holte mit der Mannschaft ebenfalls Bronze. Es ging gerade so weiter: Das Jahr 2005 kam – und Marco zeigte im sonnigen San Patrignano über den Bergen von Rimini, was tatsächlich in ihm steckt: Er wurde Doppel-Europameister mit Montender, Ludger war total aus dem Häuschen vor Glück und Stolz. Seitdem ist Marco Kutscher eine wahre Größe und aus dem deutschen Nationalteam kaum mehr wegzudenken. Auch das Reiten der Nachwuchspferde ist eine Stärke von Marco. Beim Bundeschampionat des deutschen Springferdes stellte er dreimal den Bundeschampion vor: 2003, 2005 und 2007. Eine üble Adduktorenzerrung vereitelte die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2006 in Aachen. Marco ließ sich behandeln, doch die Genesung dauerte. Wer weiß, ob mit einem gesunden Marco Kutscher das Ergebnis für Deutschland nicht besser ausgesehen hätte. 2007 musste er ebenfalls bei den Europameisterschaften in Mannheim zusehen, wie seine Mannschaft die Silbermedaille gewann. 2008 sollte dann wieder Marco’s Jahr werden, er hatte jetzt den jungen Schimmel Cornet Obolensky unter dem Sattel, ein Hengst, der Alles springen kann, einen unglaublichen Hype bei Züchtern erreichte – und selbst einem begnadeten Reiter wie Marco Kutscher noch immer das ganze Können abverlangt. In Balve bei den Deutschen Meisterschaften wurden sie Dritte – und hatten Olympia in Hongkong im Visier. Normalerweise träumt jeder Sportler von Olympischen Spielen – für Marco ist und bleibt die Erinnerung an Hongkong mit Albträumen behaftet. Um es kurz zu machen: Cornet Obolensky wurde mit einem Aufbaupräparat gespritzt, das vorher nicht angemeldet war. Obwohl dies weder eine verbotene Medikation, noch ein Dopingmittel war, musste Marco Kutscher als Reiter die volle Verantwortung übernehmen – und stand hiernach wie ein Angeklagter in einer Reihe mit den vier Reiter, deren Pferde mit der verbotenen Substanz Capsaicin behandelt worden waren. „Es war eine turbulente Zeit", sagt Marco noch immer. Es folgte ein Jahr, in dem die Reiter vielfach negativ in den Schlagzeilen standen, „zu Unrecht“, wie Marco sagt. Das ist – zum Glück – inzwischen Geschichte. Die Verbände versuchen, jetzt zwischen erlaubten und unerlaubten Mitteln besser zu unterscheiden. Der Turnierzirkus dreht sich weiter. Und Marco reitet beständig gut weiter. 2010 wurde er Zweiter in der Gesamtwertung der Global Champions Tour, 2011 holte er sich mit der deutschen Mannschaft souverän die Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Madrid. Er hat die Zeit genutzt. Inzwischen ist er Pferdewirtschaftsmeister und kann damit selbst Auszubildende unter seine Fittiche nehmen. Als zweites Standbein hat sich Marco auf den Handel mit Führmaschinen, Pferdetransportern und Fahrzeugen spezialisiert, die als Siegerpreise bei Turnieren vom Reiter lieber in Bargeld umgewandelt werden sollen. Das macht ihm Spaß, und es bleibt auch „was über“. Marco kann es brauchen, denn inzwischen reiten beide Töchter, und der Umstieg vom Pony auf Großpferde ist teuer. „Mit meinen beiden Töchtern würde ich gerne sehr viel mehr Zeit verbringen, das lässt mein Alltag leider viel zu selten zu“, bedauert Marco Kutscher. Denn die Reiterei ist schnelllebig. Zum Glück hat er mit seiner Lebensgefährtin Eva Bitter ebenfalls eine Profireiterin an der Seite, die die Umstände kennt. Riesenbeck, Rio, Peking, Nörten-Hardenberg – da bleibt kaum Zeit zum Schnaufen. Schon jetzt geht es in die nächste Runde. Nach 14 Jahren im Stall Beerbaum nun der Schritt in die Selbstständigkeit. Es bleibt weiter spannend.

Matthias Buermeyer
Bereiter auf Weltreise

Merle Kleine-Heitmeyer
Bereiterin und angehende Studentin

Caroline Nolte
Industriekauffrau in der Ausbildung und Teilzeit-Bereiterin

Nicole Kleindienst
Teilzeit-Bereiterin

Hanne Thönes
Pflegerin, Reiterin, LKW Fahrerin, „Vertreterin für alle und alles“

Beatrix Klostermann
Leitung Büro

Vicky Honermeyer
Wirtschaftsjura-Studentin und Vertretung Sophie + Turnierbegleitung Ansku / Marco

Sophie Bosselaar
Leitung Stall Eva / EU-Station

Sabine Schmidt
Leitung Stall Marco

Ansku Lahtinen
Turnierbegleitung Marco

Zdravko Kacunko
Bodenpflege, „Orga Einstreu / Raufutter“